Aminosäuren
Was bringen sie und warum sie so wichtig sind

 

Aminosäuren werden als die Grundbausteine des Körpers bezeichnet.
Und das sind sie in der Tat! Denn neben der Funktion als Energieträger beinhalten Sie Sitckstoff (N).
Das unterscheidet Sie maßgeblich von Kohlenhydraten und Fetten.
So sind lediglich Aminosäuren in der Lage, Gewebe, Organe, Haut und Haare zu bilden und zu verändern.
Es gibt essentielle Aminosäuren, Semi-essentielle Aminosäuren und Nicht essentielle Aminosäuren.
Was das genau ist und welche Aminosäuren in die drei Kategorien gehören, erfährst du im folgenden Text.

 

 

Aminosäure – Typen

 

  1. Essentielle Aminosäuren

    Diese können vom Körper nicht hergestellt werden, sind aber wichtig für unseren Körper und müssen daher durch die Nahrung aufgenommen werden.
    Zu den essentiellen Aminosäuren gehören:

  • L-Leucin
  • L-Isoleucin
  • L-Lysin
  • L-Methionin
  • L-Phenylalanin
  • L-Threonin
  • L-Tryptophan
  • L-Valin
  1. Semi-essentielle Aminosäuren

    Eigentlich können diese vom Körper selber hergestellt werden. Diesen Begriff gibt es noch nicht lange und resultierte aus Studien, die eine gesteigerte Gesundheit bei zusätzlicher supplementierung dieser Aminosäuren zeigten.
    Zu den Semi-essentiellen Aminosäuren gehören:

  • L-Arginin
  • L-Cystein
  • L-Histidin
  • L-Tyrosin
  1. Nicht essentielle Aminosäuren

    Auch diese können vom Körper selber hergestellt werden. Die zusätzliche Zufuhr ist zwar nicht so gewinnbringend wie bei den semi-essentiellen Aminosäuren, aber es macht trotzdem Sinn.
    Zu den nicht essentiellen Aminosäuren gehören:

  • L-Alanin
  • L-Asparagin
  • Asparaginsäure
  • L-Glutamin
  • Glutaminsäure
  • Glycin
  • Prolin
  • Serin

 

 

Wirkung von Aminosäuren

Neben der Fähigkeit zur Gewebe und Organbildung, besitzen Aminosäuren noch eine weitere, immens wichtige Funktion. Sie sind nämlich die Vorstufe von Enzymen und Neurotransmittern.
So regulieren Sie fast alle Stoffwechselprozesse in unserem Körper.

Eine Unterdosierung einzelner Aminosäuren kann zu Krankheiten und Schädigungen im Körper führen.
Hier einige Wirkungsfelder von Aminosäuren:

  1. MuskelaufbauDie Bodybuliding Welt wird oft belächelt wegen der klischeehaften ,,Stumpfsinnigkeit“ des Kraftsportes. Fakt ist jedoch, Bodybuilder waren die ersten, die die positiven Effekte von Aminosäuren erkannten. Besonders die bekannten BCAA´s sind in der Fitnesswelt beliebt. Diese beugen bei vermehrter Zufuhr einen Muskelabbau vor. Deswegen sind diese Aminosäuren ( L-Leucin, L-Isoleucin, L-Valin) auch gern gesehen Begleiter in einer Diät.
    Wie bereits erwähnt, sind Aminosäuren die einzigen Bausteine, die dazu in der Lage sind Gewebe und Organe zu bilden. Also auch Muskeln! Wer also ein Muskelwachstum anstrebt, kann nicht auf die Zufuhr von zusätzlichen Aminosäuren verzichten. Dies kann entweder durch eine gezielte Ernährung führen oder durch Nahrungsergänzungsmittel wie ein Wheyprotein-Shake. Diese Shakes haben oft ein sehr gut verteiltes Aminosäurenprofil und decken den Bedarf der Muskulatur perfekt ab.
  2. Fruchtbarkeit

    Fruchtbarkeit bei Männern:
    L-Carnitin ist das Transportmolekül für die Fettsäuren in den Mitochondrien. So trägt es zur Entstehung und zur Reifung von männlichen Spermien bei.
    L-Argining ist für den Mann sehr wichtig, um eine gute Erektionsfähigkeit zu erhalten. Deswegen wird diese Aminosäure auch bei Männern mit Erektionsproblemen verschrieben. Auch die Spermienbeweglichkeit wird durch die Zuführung von L-Arginin signifikant verbessert.

 

  1. Abnehmen
    Auch hier können Aminosäuren helfen. L-Carnitin verbessert nämlich die Fähigkeit des Körpers, Fett zu verbrennen. Deswegen wird es oft auch als Supplements für eine Phase der Gewichtsreduktion verwendet. Allerdings ist man sich nicht sicher, ob man L-Carnitin höher dosieren kann um mehr Fett zu verbrennen. Einige Ärzte sind sich sicher, dass überschüssiges L-Carnitin einfach vom Körper wieder ausgeschieden wird.Wer allerdings einen Mangel, insbesondere in der Diät hat, kann gut und gerne zu einem Nahrungsergänzungsmittel greifen.

 

 

  1. Haarausfall

    Die essentielle Aminosäure Lysin wird oft in einigen Präparaten gegen Haarausfall verwendet.Dies beeinflusst positiv die Synthese von Kollagen. So wird die Festigkeit der Haare gesteigert. Auch werden die Haare besser und schneller repariert.

 

 

  1. Unruhe und SchlafstörungenInnere Unruhe oder Schlafstörungen können mit einem Mangel der Aminosäure L-Glutamin einhergehen. Denn diese gilt als wichtigste Neurotransmitterhemmende Aminosäure.Das heißt, L-Glutamin unterdrückt die Reizweiterleitung. So wir eine beruhigende Wirkung auf das Gehirn hervorgerufen.

 

 

 

  1. Anti AgingArginin und Carnitin bilden Creatin. Dies unterstützt die natürliche Hautfunktion und trägt dazu bei Proteine wie Kollagen und Elastin zu produzieren.Außerdem kann Creatin geschädigt Zellen reparieren und versorgt die haut mir mehr Feuchtigkeit.Auch kann es Zellen durch Bildung einer Wasserschicht um diese schützen.Für den Anti Aging Effekt sorgt die verstärkte Bildung von Kollagen durch Creatin.Dieses Eiweiß verstärkt das Bindegewebe und ist für eine straffe und feste Haut verantwortlich.Glutamin sorgt hingegen für die Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes. Auch ist Glutamin wichtig für eine feste und straffe Haut. Das Problem, Glutamin wird mit zunehmendem Alter immer wenige gebildet. Es wird also immer wichtiger, auf Nahrungsmittel oder Supplements mit ausreichen Glutamin zu setzten. Immerhin besteht auch unsere Muskulatur zu einem großen Teil aus eben dieser Aminosäure.

 

 

  1. CholesterinEs hat sich nach einigen Studien gezeigt, dass Arginin den Cholesterinspiegel senkt. Insbesondere auch bei Versuchspersonen im älteren Segment.Und Carnitin kann dazu beitragen, hohe Blutfettwerte zu senken.

 

  1. DiabetesArginin wirkt hier Wunder. Es verringert nicht nur den Insulinwiederstand der Zellen, es steigert auch die Insulinempfindlichkeit. Diese beiden Faktoren können sehr entscheidend sein, um eine Diabetes Erkrankung einzudämmen.

 

 

  1. WechseljahreArginin sorgt für eine deutlich bessere Elastizität der Gefäße und kann so Hitzewallungen abschwächen. Das dürfte für einige Frauen sehr interessant sein und einige Unannehmlichkeiten verhindern.

 

Geschichte der Aminosäuren

1805 wurde erstmals eine Aminosäure in Paris aus dem Saft von Spargel isoliert. Wenig verwunderlich, dass man diese Aminosäure Asparagin nannte.

Seitdem brach ein regelrechter Sturm unter den Wissenschaftlern aus. Jeder wollte der erste ein, dem es gelang eine weitere Aminosäure zu isolieren.

Die Benennungen verdanken die Aminosäuren verschiedenen Faktoren. Zu einem dem Stoff, aus dem Sie das erste mal synthetisiert wurden, wie am Beispiel Asparagin. Dann nach Ihrem hellen Aussehen wie bei Arginin oder Leucin. Auch hat der Geschmack Auswirkungen auf den Namen gehabt wie bei Glycin. Natürlich gab es auch chemische Strukturmerkmale, die in den Namen mit einflossen, wie zum Beispiel bei Prolin oder Valin.

 

Aufbau von Aminosäuren

Aminosäuren bestehen immer mindestens aus zwei Kohlenstoffatomen. Sie lassen sich in Klassen einteilen, je nachdem Kohlenstoffatom an dem sich die Aminogruppe in Verhältnis zur Carboxygruppe befindet.

Es gibt die α-Aminosäuren, die β-Aminosäuren und die γ-Aminosäuren.

So können alle Aminosäuren verschiedenen Klassen zugeordnet werden. Die ist für wissenschaftliche Zwecke wichtig, allerdings kaum interessant für den normalen Endverbraucher.

 

Nebenwirkungen von Aminosäuren

Aminsoäuren sind natürlich und daher sehr gut verträglich. Der Körper braucht sie, um funktionieren zu können. Daher sind in der Theorie, keine Nebenwirkungen zu erwarten und uns auch nicht bekannt.

 

Aminosäuren Fazit

Jetzt haben wir euch einiges an Informationen gegeben. Dieses Thema ist sehr komplex und hoch wissenschaftlich. Wir hätten noch mehr auf die chemischen Prozesse und den genauen Aufbau der Aminosäuren eingehen können, doch das ist erstens ziemlich trocken und kann zweitens viel besser in wissenschaftlichen Artikeln nachgelesen werden. Hier lohnt sich auch ein Blick auf den Wikipedia Eintrag.

Ihr habt erfahren, wie wichtig Aminosäuren für die unterschiedlichsten Funktionen im Körper sind. Es muss also unbedingt darauf geachtet werden, genug davon aufzunehmen.

Wenn Ihr das durch die Ernährung nicht schafft, was manchmal durchaus schwierig werden kann, greift auf jeden Fall auf Nahrungsergänzungsmittel zurück.

Dann beugt Ihr Mangelerscheinungen vor und könnt sogar Krankheiten vorbeugen.

 

 

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